Regionales Einzelhandels- und Zentrenkonzept (:rezk)

Die Ansiedlung von Einzelhandelszentren "auf der grünen Wiese" bindet Kaufkraft außerhalb der historisch gewachsenen Stadt- und Ortskerne und führt somit langfristig zu deren Verödung. Die Auswirkungen überschreiten dabei oftmals die Stadt- und Gemeindegrenzen. Zum Erhalt lebendiger, funktionsfähiger Ortszentren bedarf es daher der Betrachtung größerer räumlicher Zusammenhänge bei der Ansiedlung von großflächigen Einzelhandelsbetrieben. Zu diesem Zweck wurde in den Jahren 2001 und 2002 seitens des :rak das Einzelhandels- und Zentrenkonzept der Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler als Baustein einer nachhaltiger Regionalentwicklung erarbeitet.



Fortschreibung Regionales Einzelhandels- und Zentrenkonzept (:rezk)

Der Leitgedanke des Ende 2002 vorgelegten Regionalen Einzelhandels- und Zentrenkonzepts (:rezk) war, dass sich die Einzelhandelsentwicklung einer Region und deren Kommunen sowohl im Hinblick auf die Zentren, als auch mit Blick auf die Gesamtstruktur günstiger gestaltet, wenn dem lokalen Handeln eine regional abgestimmte Verfahrensweise zugrunde liegt. Änderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen für die Steuerung des Einzelhandels führten zu der Fragestellung, inwieweit eine Anpassung des :rezk erforderlich ist. Die nun vorliegende Fortschreibung enthält Änderungen, Ergänzungen und Klarstellungen der bisher gültigen :rezk-Vereinbarung auf Grundlage der aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen und Vorgaben. Als Leitfaden soll sie verlässliche Standards für Ablauf und Inhalt künftiger regionaler Abstimmungsverfahren bieten und die Transparenz des Verfahrens sicherstellen.
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